Friedhöfe in Wien
Ein Führer zu Wiener Gräbern, Gruften und Katakomben
von Werner T. Bauer
Wien und der Tod – das ist eine ganz besondere Beziehung. Der „Friedhöfe in Wien" geht ihr auf den Grund: umfassend, kenntnisreich und mit dem Gespür für das Makabre, das diese Stadt seit jeher auszeichnet.
Werner T. Bauer beleuchtet in der komplett überarbeiteten Neuauflage den speziellen Wiener Umgang mit dem Sterben: von der spartanischen Sparsamkeit Josephs II. und seinem berüchtigten Spar-Sarg über die hitzigen Debatten um die Feuerbestattung im Roten Wien bis hin zum republikanischen Begräbnis erster Klasse. Auch längst verschwundene Alt-Wiener Kirchhöfe werden beschrieben, darunter die beiden ältesten Friedhöfe der Stadt, die sich einst in der Ruprechtskirche und der alten Peterskirche im ersten Bezirk befanden.
Daran anschließend beginnt die Reise durch die 23 Wiener Bezirke, die Leser:innen zu sämtlichen Wiener Friedhöfen führt. Sie führt zu beschaulichen Pfarrfriedhöfen und barock-prunkvollen Grüften, in schaurige Katakomben und zum weitläufigen Zentralfriedhof, zu verwunschenen Einzelgräbern im Wienerwald und zum stillen Friedhof der Namenlosen am Alberner Hafen. Ein eigenes Kapitel widmet sich den jüdischen Friedhöfen Wiens, ein weiterer Halt gilt dem Wiener Bestattungsmuseum.
„Friedhöfe in Wien“ ist praktischer Guide sowie kenntnisreiche und unterhaltsame Kulturgeschichte zugleich.
Erscheinungstermin: Oktober 2026
Key Facts
ISBN: 978-3-99166-045-3
Verkaufspreis: € 29,90
Format: 14,0 × 21,5 cm
Einband: Hardcover
Umfang: 312 Seiten
Erscheinungstermin: Oktober 2026
Über den Autor
Werner T. Bauer, geboren 1958 in Wien. Studium der Ethnologie und Orientalistik. Von 1987 bis 1998 als freier Journalist, Dokumentarfilmer und Wissenschaftler, anschließend mehrere Jahre lang im NGO-Bereich tätig.
Von 2003 bis 2023 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der ÖGPP. Seit 2010 Ko-Kurator der Ausstellung „Das Rote Wien im Waschsalon Karl-Marx-Hof“.
Ebenfalls im Falter Verlag erschienen sein Buch „Die Wiener Markte“ (1996) und – in Zusammenarbeit mit seiner Frau Lilli Bauer – der Reiseführer „Steirisches Hügelland“ (1997).